Professor Dr. Dr. h.c. Hans Köchler

Institut für Philosophie der Universität Innsbruck
 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2007/2008

 

http://hanskoechler.com/

hans.koechler@uibk.ac.at

(I) Vorlesung: Das Problem des Idealismus in der europäischen Philosophie

(II) Seminar: Ethische Fragen der Drogenpolitik (unter besonderer Berücksichtigung der Nikotinsucht)

(III) Seminar: Der Begriff der Leitkultur in philosophischer Hinsicht


Vorlesung, Dienstag, 13-15 Uhr, Hörsaal 6, Geisteswissenschaftliches Institutsgebäude, Innrain 52B

 

DAS PROBLEM DES IDEALISMUS IN DER EUROPÄISCHEN PHILOSOPHIE

 

Beschreibung:

Die Vorlesung behandelt die erkenntnistheoretischen, weltanschaulichen und psychologischen Wurzeln des Idealismus als einer philosophischen Position. An eine begriffliche Klärung des Terminus "Idealismus" schließt sich die Darstellung der geistesgeschichtlichen Ausformung und Wirksamkeit idealistischer Systeme seit der Philosophie Platons. Dabei wird insbesondere der ontologische Idealismus (in den verschiedenen Ausprägungen v. a. des Deutschen Idealismus) vom transzendentalen (erkenntnistheoretischen) Idealismus abgegrenzt, wie ihn Immanuel Kant vertreten hat. Die Vorlesung beschäftigt sich weiters mit idealistischen Strömungen in der Gegenwartsphilosophie - insbesondere in der von Edmund Husserl begründeten phänomenologischen Richtung, aber auch in der Sozialphilosophie, der politischen Philosophie und in Einzelwissenschaften wie der Biologie. Dabei wird auch auf die am Idealismus seitens der Evolutionsbiologie geäußerte Kritik eingegangen.

Im zweiten Teil der Vorlesung wird die idealistische Problematik im Zusammenhang mit dem Leib-Seele-Problem erörtert und der Frage nachgegangen, inwiefern ein ontologischer Dualismus (wie er den "kritischen Realismus" im Sinne der kantischen Position charakterisiert) der erkenntnistheoretischen Problematik eher gerecht wird als ein idealistischer Monismus. Die realistische Gegenposition zum ontologischen Idealismus soll anhand einer exemplarischen Analyse der ontologischen Systematik bei Martin Heidegger, Max Scheler und Nicolai Hartmann herausgearbeitet werden. Zusätzlich soll - exemplarisch anhand der Systeme von Platon und Hegel - untersucht werden, ob es eine Affinität von Positionen des ontologischen Idealismus zu dogmatischen Haltungen im Bereich der Staatslehre gibt. In diesem Zusammenhang soll die Doktrin der "Repräsentation", wie sie auch die moderne Staatslehre bestimmt, einer kritischen Prüfung unterzogen werden.

Literatur (Auswahl):

  • Henry E. Allison, Kant's Transcendental Idealism. An Interpretation and Defense. New Haven, Conn. u.a. 1983.

  • Werner Beierwaltes, Platonismus und Idealismus. Frankfurt a.M. 2. Aufl. 2004.

  • John C. Eccles, Wahrheit und Wirklichkeit. Mensch und Wissenschaft. Berlin/Heidelberg/New York 1975.

  • Nicolai Hartmann, Die Philosophie des Deutschen Idealismus. I. Teil: Fichte, Schelling und die Romantik. Berlin/Leipzig 1923.

  • Nicolai Hartmann, Zum Problem der Realitätsgegebenheit. Berlin 1931.

  • Vittorio Hösle, Philosophiegeschichte und objektiver Idealismus. München 1996.

  • Edmund Husserl, Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie. Bd. I, Den Haag 1950; Bd. II/III, Den Haag 1952.

  • Edmund Husserl, Cartesianische Meditationen. Ed. Elisabeth Ströker. Hamburg 1977.

  • Roman Ingarden, Bemerkungen zum Problem „Idealismus - Realismus“, in: Edmund Husserl (1859-1959). Recueil commémoratif publié à l'occasion du centenaire de la naissance du philosophe. Den Haag 1959.

  • Roman Ingarden, Der Streit um die Existenz der Welt. Bd. I, Tübingen 1964; Bd. II/1, II/2, Tübingen 1965.

  • Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, 2. Aufl.: Kants Werke, Akademie‑Ausgabe, Bd. III. Berlin 1968 (Nachdruck).

  • Hans Köchler, Die Subjekt-Objekt-Dialektik in der transzendentalen Phänomenologie. Das Seinsproblem zwischen Idealismus und Realismus. Meisenheim a. G. 1974. 

  • Hans Köchler, Das apriorische Moment der Subjekt-Objekt-Dialektik in der transzendentalen Phänomenologie, in: Zeitschrift für philosophische Forschung, Bd. 29 (1975), S. 206-217. 

  • Hans Köchler, The Relativity of the Soul and the Absolute State of the Pure Ego, in: Analecta Husserliana, Bd. 16 (1983), S. 95-107.

  • Hans Köchler, Das Leib‑Seele‑Problem in der transzendentalen Phänomenologie, in: Philosophie des Geistes – Philosophie der Psychologie. Akten des 9. Internationalen Wittgenstein‑Symposiums. Wien 1985, S. 285‑290.

  • Hans Köchler, Phenomenological Realism. Selected Essays. Frankfurt a.M./Bern/New York 1986.

  • Hans Köchler, Husserls transzendentaler Idealismus und Brentanos Erkenntnistheorie. Zum Stellenwert des Evidenzbegriffes im idealistischen System der Phänomenologie, in: Angelica Bäumer/Michael Benedikt (Hrsg.), Gelehrtenrepublik - Lebenswelt. Edmund Husserl und Alfred Schütz in der Krisis der phänomenologischen Bewegung. Wien 1993, S. 93-110.

  • Gerhard Leibholz, Das Wesen der Repräsentation und der Gestaltwandel der Demokratie im 20. Jahrhundert. Berlin 3. Aufl. 1966.

  • Konrad Lorenz, Die Rückseite des Spiegels. Versuch einer Naturgeschichte menschlichen Erkennens. München 2. Aufl. 1979.

  • Werner Marx, Die Bestimmung der Philosophie im Deutschen Idealismus. Stuttgart 1964.

  • Andrea Mrozek, Heavy on the Leitkultur. CER Central Europe Review, Vol. 2, No. 42, 4 December 2000.

  • Walter Patt, Transzendentaler Idealismus. Kants Lehre von der Subjektivität der Anschauung in der Dissertation von 1770 und in der "Kritik der reinen Vernunft". Diss. phil. Bonn 1985. (Kant‑Studien/Ergänzungshefte, Bd. 120.)

  • Robert B. Pippin, Die Verwirklichung der Freiheit. Der Idealismus als Diskurs der Moderne. Frankfurt a.M. u.a. 2005.

  •  Max Scheler, Idealismus - Realismus, in: Philosophischer Anzeiger II/3 (1927/28), S. 255-324.

  • Josef Seifert, Das Leib-Seele-Problem in der gegenwärtigen philosophischen Diskussion. Eine kritische Analyse. Darmstadt 1979.

  • Anna-Teresa Tymieniecka (Hrsg.), Does the world exist? Plurisignificant Deciphering of Reality. Analecta Husserliana, Bd. 79. Dordrecht u.a. 2003.


Modus: Vorlesung mit mündlicher Prüfung.

Beginn: 2. Oktober 2007.

Lehrveranstaltung für Hörer aller Fakultäten.


Seminar, Dienstag, 15-17 Uhr, Seminarraum 15, Institut für Philosophie, Innrain 52B, 8. Stock
 

ETHISCHE FRAGEN DER DROGENPOLITIK

(unter besonderer Berücksichtigung der Nikotinsucht)

Gemeinsam mit Mag. Marie-Luisa Frick

 

Beschreibung:
© Hans Köchler, 2007.

Die gesetzliche Regelung bzw. das Verbot des Konsums von Suchtmitteln ist zu einer der größten Herausforderungen des modernen, sich als "liberal" verstehenden Staates geworden. Normenlogisch widerspruchsfreie und auf ethischem Konsens beruhende Regelungen sind bis jetzt in keinem Staat gelungen. Nicht nur agiert der Gesetzgeber unglaubwürdig, wenn er - wie am Beispiel der Tabakpolitik offenkundig - aus einem "offiziell" geächteten Verhalten, das er mit (wenngleich oftmals unzureichenden) legistischen Maßnahmen einzuschränken sucht, fiskalischen Gewinn zieht, der Staat wird in der Ausübung seiner Autorität mehr und mehr durch den inoffiziellen Einfluss mächtiger Lobbies (sei es der Tabakindustrie oder illegaler Drogenkartelle) auf Gesetzgebung und Exekutive behindert und damit letztlich delegitimiert. International wird die Problematik insofern brisant, als durch die Nachfrage in den Industrieländern und durch deren Interventionspolitik (siehe Afghanistan, wo ein Machtvakuum herbeigeführt wurde) die Drogenproduktion in manchen Ländern der Dritten Welt stark angestiegen ist, was wiederum zu einer nachhaltigen politischen Destabilisierung in den betroffenen Ländern geführt hat - ein Teufelskreis, aus dem es keinen Ausweg gibt, so lange die Nachfrage ungemindert anhält.

Wenn zentrale Aufgabe des Staates ist, dem bonum commune zu dienen, so muß zunächst der Einzelne in seinen grundlegenden Rechten, einschließlich des Rechtes auf Gesundheit, geschützt werden. Für eine staatliche Drogenpolitik bedeutet dies nicht nur, daß internationale Drogenkartelle zerschlagen werden müssen (eine Aufgabe, in der die Vereinten Nationen bisher kläglich versagt haben), sondern daß innerstaatlich legistische Maßnehmen zu setzen sind, durch welche nicht nur die Verbreitung illegaler Drogen verhindert wird, sondern die Bürger auch vor den Folgen des sog. "legalen" Drogenkonsums (insbesondere des Tabakkonsums) konsequent geschützt werden. Die zentrale ethische Herausforderung besteht dabei in einer umfassenden und einheitlichen Regelung, die nicht durch Lobbyinteressen beeinflusst werden darf. Zum Schutz der menschlichen Freiheit, die wesentliche Aufgabe des Staates ist, gehört es auch, sicherzustellen, daß Kinder und Jugendliche nicht gezielt in suchtmäßige Abhängigkeit gebracht und daß Bürger nicht durch das Suchtverhalten anderer geschädigt werden. Die um den Nichtraucherschutz in den westlichen Ländern geführte Debatte unterstreicht die Bedeutung dieser Aufgabe, in welcher - im Unterschied zu anderen europäischen, aber auch außereuropäischen Ländern -das politische Establishment Österreichs bis jetzt völlig versagt hat.

Im Seminar sollen neben den grundsätzlichen ethischen Fragestellungen, welche sich auf die Freiheit des Individuums und deren im Fall des Drogenkonsums erforderliche Einschränkung durch den Staat beziehen, auch vergleichende ethische und kulturanthropologische Betrachtungen angestellt werden, zumal es über die Frage, welche Drogen gänzlich verboten bzw. im Gebrauch eingeschränkt werden müssen, zwischen den Weltreligionen und politischen Kulturen durchaus divergierende Auffassungen gibt. Aus philosophischer Sicht wird der Frage nachzugehen sein, ob man aus dem weltweit anerkannten und als Menschenrecht verbrieften Recht auf Leben und Gesundheit einen einheitlichen Kriterienkatalog zur staatlichen Regelung des Drogenkonsums wie der Drogenproduktion und des Drogenhandels ableiten kann. Möglicherweise wird der kleinste gemeinsame Nenner darin bestehen, daß jedes Verhalten zu ächten ist, das (a) zum Verlust der menschlichen Fähigkeit zur Selbstbestimmung führt und (b) andere Personen in ihrer Freiheit bzw. ihrem Recht auf Gesundheit beeinträchtigt. Mit Bezug auf den Nikotinkonsum als Beispiel bedeutet dies, daß ein Staat, der einen effektiven Nichtraucherschutz (unter Einschluss des Schutzes des ungeborenen Lebens vor Nikotin) vernachlässigt, in einer zentralen Aufgabe, von deren Erfüllung die Legitimität staatlicher Ordnung abhängt, versagt.


Fragestellungen (Auswahl):

  • Die ethische Methode in der Beurteilung staatlicher Drogenpolitik: "deontologischer" oder "konsequentialistischer" Ansatz?

  • Der kategorische Imperativ Kants als Grundlegung einer ethischen Drogenpolitik?

  • Drogenkonsum und Menschenrechte: Das Recht auf Gesundheit als Grundlage internationaler Drogenpolitik

  • Die ethischen Grundlagen der internationalen Konventionen zum Drogenkonsum

  • Die menschenrechtliche Inkonsistenz der Inanspruchnahme eines "Rechtes auf Sucht"

  • Hat der Staat das Recht, den Bürger "vor sich selbst zu schützen"?

  • Anthropologische Aspekte des Drogenkonsums

  • Ethische Bewertung des Drogenkonsums im soziokulturellen Kontext (Unterscheidung zwischen "sozial akzeptierten" und "sozial geächteten" Drogen im interkulturellen Vergleich)

  • Grundsätze einer "rationalen" staatlichen Drogenpolitik: Schutz des Individuums und Schutz der Gemeinschaft

  • Drogenpolitik und Jugendschutz: Das Versagen des Staates am Beispiel der Republik Österreich

  • Drogenpolitik und Jugendschutz: Das Versagen des institutionellen Christentums am Beispiel der römisch-katholischen Kirche

  • Die Diskrepanz zwischen ethischen und rechtlichen Normen in der staatlichen Drogenpolitik

  • Drogenpolitik und politisches System: Repräsentative Demokratie und das Problem des Lobbyismus

  • Das Befangenheitsproblem in der Diskussion ethischer Fragen der Drogenabhängigkeit

  • Gibt es ein individuelles Recht zu einem Verhalten, das zum Verlust der individuellen Freiheit führt?

  • Drogenkonsum: Nach welchen Kriterien werden die Grenzen der persönlichen Freiheit festgelegt?

  • Das staatliche Recht auf Einschränkung der persönlichen Freiheit am Beispiel der gesetzlichen Regelung des Drogenkonsums

  • Ethische Fragen der Drogenpolitik im internationalen Kontext: Gibt es ein Recht - oder ggfs. eine Pflicht - zur Intervention gegenüber sog. "Narkostaaten"?

  • Sozialethische Aspekte der Sucht am Beispiel Alkohol

  • Persönliche Freiheit versus Gemeinwohl: Zur Diskussion um das Recht auf Nikotinkonsum

  • Nikotinkonsum: Ethische Bewertung durch die Weltreligionen (insbesondere Christentum, Islam, Sikhismus)

  • Nikotinkonsum und Schutz des ungeborenen Lebens: eine zentrale Herausforderung des Rechtsstaates

  • Ethische Fragen der staatlichen Gesundheitsversorgung im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum (Versorgung auch bei Verweigerung der Vorsorge?)

  • Normenlogische Widersprüche in der staatlichen Drogenpolitik am Beispiel der Tabakgesetzgebung Österreichs (z. B. Verletzung des Rechtes auf einen rauchfreien Arbeitsplatz in gastronomischen Betrieben, etc.)

  • Die ethisch unterschiedliche Bewertung des Alkohol- und Nikotinkonsums im Christentum und im Islam

N.B.: Die endgültige Liste der Themen für Referate und Diskussionen wird gemeinsam mit den Teilnehmern in der Vorbesprechung festgelegt.

 

Literaturhinweise:

  • Richard Ashcroft, Alastair V. Campbell, Ben Capps, Ethical Aspects of Developments in Neuroscience and Drug Addiction. (Foresight Brain Science, Addiction and Drugs project.) Office of Science and Technology, UK, V.1.0 , no date.

  • Nora Bellutti, Risikoverhalten und Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Diplomarbeit, Innsbruck 2005.

  • W. Böker und J. Nelles (Hrsg.), Drogenpolitik wohin? Sachverhalte, Entwicklungen, Handlungsvorschläge. (Forum für Universität und Gesellschaft, Universität Bern.) Bern: Haupt, 2. Auflage 1992.

  • Renate Burger und Keyvan Davani, Schwarzbuch Zigarette - Rauchen gefährdet Ihr Bewußtsein. Wien: Ueberreuter, 2006.

  • Simon Chapman, "Banning smoking outdoors is seldom ethically justifiable," in: Tobacco Control, Vol. 9 (2000), pp. 95-97.

  • James Chappell, Marlon Ilagan, Richard L. Allman, Etienne J. Phipps, "Conflict of Ethics and Practice in Hospitalized Patients Who Want to Smoke," in: Western Journal of Medicine, Vol. 164, No. 3 (March 1996), pp. 263-266.

  • Keyvan Davani, Smoke RealityTM. Selbstverlag, Wien 2007.

  • Craig Donnellan, The Smoking Debate. Cambridge: Independence Educational Publishers, 2002.

  • Craig Donnellan, Smoking and Your Health (Issues). Cambridge: Independence Educational Publishers, 2004.

  • Drogenabhängigkeit - ethisch betrachtet. (Blickpunkt Ethik, Bd. 7) Berlin u.a. : Lit, 2006.

  • Alexa Filippi, Familie und Suchtprävention. Maßnahmen zur Vorbeugung von Suchterkrankungen im familiären Bereich. Diplomarbeit, Innsbruck 2003.

  • Hinderk M. Emrich (Hrsg.), Facetten der Sucht. Von der Neurobiologie zur Anthropologie. Frankfurt a.M. u.a.: Lang, 2006.

  • Volkhard Fischer, Suchtprävention bei Jugendlichen. Theoretische und empirische Ergebnisse. Regensburg: Roderer, 2001.

  • Leonard Glantz, Should smokers be refused surgery? Boston University School of Public Health, BMJ, Vol. 21 (2007).

  • Robert E. Goodin, No Smoking. The Ethical Issues. Chicago etc.: University of Chicago Press, 1989.

  • Tilmann Holzer, Globalisierte Drogenpolitik. Die protestantische Ethik und die Geschichte des Drogenverbotes. Berlin: VWB, 2002.

  • Wolfram Keup (Hrsg.), Biologie der Sucht. Berlin u.a.: Springer, 1985.

  • Christian Kissling, Drogenpolitik - ethisch betrachtet, in: SKZ Schweizerische Kirchenzeitung, 33-34/ 2002.

  • Johannes Klement, Drogenszene und Drogenpolitik im internationalen Vergleich. (Seminar: Prävention und ethische Aspekte der Drogenpolitik, Sucht und Suchttherapie, Gruppe B.) Seminararbeit, Archivnummer: K15261, Universität Gießen, 21. Februar 2000.

  • Hans Köchler, 10 Thesen zum Nichtraucherschutz. Wien, Pressekonferenz am 22. Februar 2007.

  • Ursula Lambrou, Familienkrankheit Alkoholismus. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 2004.

  • Alfred W. McCoy, Die CIA und das Heroin. Weltpolitik durch Drogenhandel. Frankfurt a.M. : Zweitausendeins, 2003.

  • Stephan E. Müller und Erwin Möde (Hrsg.), Des Menschen Unersättlichkeit. Süchte als Herausforderung im interdisziplinären Dialog. Regensburg: Pustet, 2001.

  • Christian Munthe, Should I Stop Smoking? Paper presented at the conference Quotidian Ethics, University of Capetown, South Africa, August 11-12, 1999.

  • S. Andrew Ostapski, L. Wayne Plumly, J. L. Love, "The Ethical and Economic Implications of Smoking in Enclosed Public Facilities: A Resolution of Conflicting Rights," in: Journal of Business Ethics, Vol. 16 (1997), pp. 377-384.

  • Matthew J. Peters, "Should smokers be refused surgery?," in: BMJ 2007.

  • Robert N. Proctor, Hitler, das "Rassengift" - und die Spätfolgen. Süddeutsche Zeitung, 2. Januar 2007.

  • "Raucher: Die Verlierer der Nation". Titelgeschichte. stern, Nr. 34, 16.8.2007, S. 29-40.

  • Hermann Ringeling, Für eine Wende in der Drogenpolitik. Ethische Maßstäbe und politische Entscheidung, in: Zeitschrift für evangelische Ethik, Bd. 36 (1992), S. 291ff.

  • Patrick Sansoy u.a., Drug Addiction. Series "Ethicval Eye". Strasbourg: Council of Europe Publ., 2005.

  • Sally L. Satel and Federick K. Goodwin, Is Drug Addiction a Brain Disease? (Program on Medical Science and Society.) Washington DC: Ethics and Public Policy Center, 1998.

  • Jann Schlimme, Zur philosophischen Anthropologie der Sucht, in: Der Nervenarzt, Nr. 1, Bd. 78 (2007), S. 74-80.

  • Peter Dale Scott, Die Drogen, das Öl und der Krieg. Zur Tiefenpolitik der USA. Frankfurt a.M.: Zweitausendeins, 2004.

  • Alexander Schuller (Hrsg.), Gier. Zur Anthropologie der Sucht. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1993.

  • Seifried Seyer, Politik - Drogen - Polemik - Wissen. Auf dem Weg zu einer wissenbasierten Sucht- und Drogenpolitik, in: Kontraste. Presse- und Informationsdienst für Sozialpolitik, Nummer 5, Mai/Juni 2004.

  • Giulia Sissa, Le plaisir et le mal. Philosophie de la drogue. Paris: Éditions Odile Jacob, 1997. (Deutsch: Die Lust und das böse Verlangen. Die Philosophie der Sucht. Stuttgart: Klett-Cotta, 1999.)

  • Jürgen Stock, Warum sich der Staat für den privaten Umgang mit Drogen interessiert, in: Hein Hoebink (Hrsg.), Fokus Europa. Öffentliche Ordnung und innere Sicherheit als Spiegel politischer Kultur in Deutschland und in den Niederlanden nach 1945. Münster: Waxmann, 2001, S. 149-161.

  • Robert D. Tollison (Ed.), Smoking and Society. Toward a More Balanced Assessment. Massachusetts/Toronto: Lexington Books, 1985.

  • Robert D. Tollison and Richard E. Wagner, Smoking and the State. Social Costs, Rent Seeking, and Public Policy. Lexington, Mass. u.a.: Lexington Books, 1988.

  • Thomas Wallimann, Drogenpolitik kontrovers. Versuch einer ethischen Orientierung. Lausanne: Verlag SFA, 2001.

  • Alex Wodak, "Ethics and Drug Policy," in: Psychiatry, Vol. 6, Issue 2 (2007), pp. 59-62. 

  • Internet-Ressourcen:

    Modus:

    Referat mit schriftlicher Arbeit, welche spätestens zum Lehrveranstaltungsende abzugeben ist. Von den Teilnehmern können zusätzliche hier nicht angeführte Themen eingebracht werden. Die endgültige Themenliste wird in der Vorbesprechung erarbeitet. Eine Teilnahme ist nur im Zusammenhang mit einem Referat möglich. Für die Benotung wird neben der schriftlichen Arbeit das Referat und die Diskussionsteilnahme herangezogen.

    Vorbesprechung: 2. Oktober 2007.

     


    Seminar, Dienstag, 17-19 Uhr,  Seminarraum 15, Institut für Philosophie, Innrain 52B, 8. Stock
     

    DER BEGRIFF DER LEITKULTUR IN PHILOSOPHISCHER HINSICHT

    Gemeinsam mit Mag. Dr. Andreas Oberprantacher

     

    Beschreibung:
    © Hans Köchler, 2007.

    Der Umgang mit dem inzwischen unleugbaren Faktum der Multikulturalität ist für Europa noch gänzlich ungewohnt. Die Unsicherheit manifestiert sich nicht zuletzt in der insbesondere in Deutschland geführten Debatte um eine sog. "Leitkultur".

    Im Seminar soll dieser Begriff nicht nur kulturhermeneutisch hinterfragt, sondern auch im Hinblick auf seine Kompatibilität mit einem modernen Demokratieverständnis analysiert werden, das sich von den Menschenrechten und Grundfreiheiten herleitet. Die Gleichheit jedes Bürgers (im normativen Sinn) gilt als unverzichtbares Fundament jedes sich als "demokratisch" legitimierenden Gemeinwesens. Es wird der Frage nachzugehen sein, inwiefern eine mit dem Begriff einer "Leitkultur" operierende Staatsdoktrin mit dem Gleichheitsgrundsatz überhaupt vereinbar ist, oder ob sich darin nicht ein längst überwunden geglaubtes autoritäres Staatsverständnis manifestiert, das Konflikte zwischen ethnischen, rassischen und religiösen Gruppen verschärft, anstatt sie zu lösen.

    In philosophischer Hinsicht ist überdies die Frage zu klären, ob - als Folge der (in der kantischen Bedeutung verstandenen) Autonomie des Subjektes, die sinngemäß auch für das kollektive Subjekt gilt - der Begriff der "Leitkultur" nicht einen Selbstwiderspruch darstellt, da dieser Begriff die Objektivierung "anderer" Kulturen durch die jeweils in einem Gemeinwesen dominierende Kultur impliziert, d.h. eine normative Unterordnung dieser Kulturen unter die jeweilige "Staatskultur" voraussetzt. Im Zusammenhang damit wird auch die Frage des Kulturrelativismus relevant, dessen säkulare Propagierung wohl schwer mit dem Anspruch auf "Leitkulturstatus" vereinbar ist.

    Die kulturphilosophische, aber auch ethische und staatspolitische Grundsatzproblematik soll an konkreten Beispielen erörtert werden. Was Europa betrifft, so wird es dabei vor allem um die Stellung der islamischen Gemeinschaften gegenüber der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft gehen. Insbesondere wird die Frage zu stellen sein, inwiefern das traditionelle, auf das 17. Jahrhundert zurückgehende Verständnis des Nationalstaates noch mit den Gegebenheiten und demokratiepolitischen Anforderungen einer multikulturellen Gesellschaft vereinbar ist. In diesem Zusammenhang wird auch zu prüfen sein, inwiefern Europa versuchen sollte, von der viel längeren Erfahrung z. B. der Staaten Südostasiens im Umgang mit der Multikulturalität zu lernen, anstatt sich verkrampft zu bemühen, "das Rad neu zu erfinden".

    Die Problematik soll daher nicht nur im europäischen, sondern im globalen Kontext erörtert werden. Einerseits sollen ähnliche Debatten um eine "Leitkultur" in der islamischen Welt (etwa am Beispiel Malaysias) recherchiert und mit denjenigen in Europa verglichen, andererseits soll das seit dem 11. September 2001 verstärkt den Diskurs beherrschende Paradigma vom "Konflikt der Zivilisationen" kritisch hinterfragt werden. Dabei ist insbesondere auch zu untersuchen, ob der Versuch, die islamische Welt - z. T. mit den Mitteln bewaffneter Intervention - nach dem Welt- und Staatsverständnis der westlichen Zivilisation umzuformen, nicht bloß "kontraproduktiv", sondern im strengen Sinne unethisch ist, da er die autoritäre (geradezu imperialistische) Anmaßung einer "westlichen Leitkultur" voraussetzt, welche im globalen Maßstab zu definieren vorgibt, was überhaupt beanspruchen darf, "Kultur" zu sein. Des weiteren wird der strukturelle Zusammenhang dieser Auffassung mit der Mentalität der Kolonialepoche, aber auch mit der Tendenz zu kultureller Gleichförmigkeit unter den Auspizien der sog. Globalisierung zu untersuchen sein.

    Im Zuge des Seminars ist ein Vortrag von Prof. Mohamed Sabila von der Universität Rabat, Präsident der Marokkanischen Gesellschaft für Philosophie, vorgesehen.

    Themenstellungen (Auswahl):

    • Die kulturhermeneutischen Grundlagen der Multikulturalität

    • Die Dialektik des kulturellen Selbstverständnisses

    • Zwischen Multikulturalität und Kulturpluralismus: Europa im 21. Jahrhundert

    • Die Frage der Vereinbarkeit der Propagierung einer "Leitkultur" mit dem säkularen Staatsverständnis Europas

    • Die europäische Verfassung im Spannungsfeld von Säkularisierungsgebot und jüdisch-christlichem Erbe

    • Die Leitkultur-Debatte im europäisch-islamischen Vergleich

    • Die Auswirkungen der Leitkulturdebatte auf die Beziehungen zwischen der islamischen und der westlichen Welt

    • Die Kopftuch-Debatte im europäischen Diskurs über Multikulturalität

    • Die Doktrin der "Leitkultur" auf globaler Ebene: Kampf der Zivilisationen als unvermeidbare Folge?

    • Der "Euroislam" als Projekt eines aufgeklärten Europa?

    • Die Debatte um die Leitkultur in Deutschland: Staatspolitische und internationale Implikationen

    • Der Begriff  "Verfassungspatriotismus" in der philosophischen Diskussion

    • Parallelgesellschaften als politisches und soziales Konfliktpotential

    • Der "Zuwanderungstest": Ausdruck kultureller Hegemonialmacht oder sinnvolles Instrument zur Regulierung von Migrationsbewegungen?

    • Bürger oder Citoyen? Staatsbürgerschaftliche Modelle im philosophischen Kontext

    • Kulturelle Vielfalt als unverzichtbares Element in der Weiterentwicklung moderner Gesellschaften?

    Literaturhinweise:

    • Abraham Anderson, Islam und Kulturrelativismus. Vortrag in Kairo am 23. Juni 2007.

    • Benedict Anderson, Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreiches Konzeptes. 2. Aufl. Frankfurt a. M. 1996.

    • Veit Michael Bader, Secularism or Democracy? IMISCOE Research. Amsterdam 2007.

    • Veit Michael Bader, Rassismus, Ethnizität, Bürgerschaft: Soziologische und philosophische Überlegungen. Münster 1995.

    • Veit Michael Bader (ed.), Citizenship and Exclusion. London 1997.

    • Etienne Balibar und Immanuel Wallerstein, Rasse, Klasse, Nation. Ambivalente Identitäten. Hamburg 1998.

    • Ulrich Beck und Edgar Grande, Das kosmopolitische Europa. Frankfurt a. M. 2007.

    • Seyla Benhabib, The Claims of Culture: Equality and Diversity in the Global Era. Princeton 2002.

    • Patrick J. Buchanan, State of Emergency. The Third World Invasion and Conquest of America.  New York: Thomas Dunne Books / St. Martin's Griffin, 2006.

    • James Davison Hunter und Alan Wolfe, Is there a Culture War? A Dialogue on Values and American Public Life. Washington DC: Brookings Institution Press, 2006.

    • Amitai Etzioni, The New Golden Rule: Community and Morality in a Democratic Society. Reprint edition. New York 1998.

    • Hans-Georg Gadamer, Hermeneutik I: Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), 5. Auflage 1986.

    • Jürgen Habermas, Die postnationale Konstellation. Politische Essays. Frankfurt a. M. 5. Aufl. 1998.

    • Eric Hobsbawm, Nationen und Nationalismus. Mythos und Realität seit 1780. Frankfurt a. M. 2005.

    • Samuel Huntington, “The Clash of Civilizations?”, in: Foreign Affairs, Vol. 72, No. 3, Summer 1993, pp. 22-49.

    • Samuel Huntington, The Clash of Civilizations and the Reamking of World Order. New York 1996.

    • Hans Köchler, "Kulturelles Selbstverständnis und Koexistenz. Voraussetzungen für einen fundamentalen Dialog," in: Philosophie und Politik. Dokumentation eines interdisziplinären Seminars. Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaft und Politik an der Universität Innsbruck, Bd. IV. Innsbruck: Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaft und Politik, 1973, S. 75-78.

    • Hans Köchler (Hrsg.), Cultural Self-comprehension of Nations. (Studies in International [Cultural] Relations, I.) Tübingen/Basel: Erdmann, 1978.

    • Hans Köchler, Cutural-philosophical Aspects of International Cooperation. Studies in  International [Cultural] Relations, II. Vienna: International Progress Organization, 1978.

    • Hans Köchler, "Kulturphilosophische Aspekte internationaler Kooperation," in: Zeitschrift für Kulturaustausch, Bd. 28 (1978), S. 40-43.

    • Hans Köchler, "The Concept of the Nation and the Question of Nationalism. The Traditional 'Nation State' versus a Multicultural 'Community State',"  in: Michael Dunn and Tiziano Bonazzi (eds.), Citizenship and Rights in Multicultural Societies. Keele: Keele University Press, 1995, pp. 44-51.

    • Hans Köchler and Gudrun Grabher (eds.), Civilizations: Conflict or Dialogue? Studies in International Relations, XXIV. Vienna: International Progress Organization, 1999.

    • Hans Köchler, "The Dialogue of Civilizations: Philosophical Basis, Current State and Prospects," in: Asia Europe Journal, vol. 1, no. 3 (August 2003), pp. 315-320.

    • [Hans Köchler], Islamic headscarf and religious freedom: "French government's position incomprehensible and incompatible with human rights" - Declaration of the President of the International Progress Organization. Vienna, 5 February 2004/P/RE/18525c-is.

    • Hans Köchler, "After September 11, 2001: Clash of Civilizations or Dialogue?," in: Dialogue among Civilizations, Vol. I. New York/Rome/Beijing: GSP/Fordham University/Pontificia Universitas Lateranensis/Chinese Academy of Social Sciences, 2005, pp. 205-218.

    • Hans Köchler, "The European Constitution and the Imperatives of Transnational Democracy," in: Singapore Yearbook of International Law, Vol. IX (2005), pp. 87-101.

    • Hans Köchler, "Civilization as Instrument of World Order? The Role of the Civilizational Paradigm in the Absence of a Balance of Power," in: Future Islam, "Insight," New Delhi, July/August 2006, www.futureislam.com (Online Journal).

    • Norbert Lammert (Hrsg.), Verfassung, Patriotismus, Leitkultur. Was unsere Gesellschaft zusammenhält. Hamburg 2006.

    • Hamid Lechhab, Liberté et Islam, une contradiction? Maghreb Canada Express, Bd. IV, No. 11, November 2006.

    • Tariq Modood, Multiculturalism (Themes for the 21st Century). Cambridge 2007.

    • Tariq Modood, Multiculturalism, Muslims and Citizenship:  A European Approach. London 2006.

    • Julian Nida-Rümelin und Elif Özmen, Humanismus als Leitkultur. Ein Perspektivenwechsel. München 2006.

    • Jürgen Nowak, Leitkultur und Parallelgesellschaft. Argumente wider einen deutschen Mythos. 2006.

    • Andreas Oberprantacher, "Towards a Hermeneutics of Mutual Respect and Trans-cultural Understanding: Köchler’s Foundation of Civilizational  Dialogue," in: Fatemah Remedios C. Balbin (ed.), Hans Köchler Bibliography and Reader. Manila/Innsbruck: Hans Koechler Political and Philosophical Society, 2007, pp. 151-162.

    • Lord Parekh (Bhikhu Chotalal Parekh), Rethinking Multiculturalism. Cultural Diversity and Political Theory. Harvard University Press, 2002.

    • Robert Post (ed.), Another Cosmopolitanism: Hospitality, Sovereignty and Democratic Interactions. The Berkeley Tanner Lectures. New York 2006.

    • John Rawls, Political Liberalism. 2nd edition. New York 2005.

    • Mohamed Sabila, Die Araber und die Moderne. Die gemischte Moderne und die mestize Identität. Goethe-Institut, 2002.

    • Mohamed Sabila, "Islamic fundamentalists understand critique as aggression" (Interview). Qantara.de - Dialogue with the Islamic World, 25 August 2005. 

    • Amartya Sen, Identity and Violence: The Illusion of Destiny. New York 2007.

    • Zafer Şenocak, Dem Islam der Moderne fehlt eine Philosophie. Welt Bulletin, Istanbul, 13. September 2007.

    • Charles Taylor, Multiculturalism. Edited and introduced by Amy Gutmann. Princeton 1994.

    • Bassam Tibi, Europa ohne Identität? Leitkultur oder Werteliebigkeit? 2. aktualisierte Aufl. Berlin 2001.

    • Bassam Tibi, Leitkultur als Wertekonsens. Bilanz einer mißglückten deutschen Debatte. Aus Politik und Zeitgeschichte (B 1-2/2001). Bundeszentrale für politische Bildung, 2001.

    • Iris Marion Young, Inclusion and Democracy. Oxford 2000.

    N.B.: Die Anführung eines Textes in der Literaturliste bedeutet nicht notwendig, daß sich der Leiter der Lehrveranstaltung mit dessen Inhalt identifiziert.

    Frühere Seminare:

    • Nation-state versus Multicultural Society: The European Dilemma (Sommersemester 2005) (mit weiteren Literaturhinweisen)

    • Religion and Violence (Wintersemester 2006/2007)

    • Seminarexkursion nach Malaysia und Singapur (Januar 2007)  

    Internet Ressourcen:

    Modus:

    Referat mit schriftlicher Arbeit, welche spätestens zum Lehrveranstaltungsende abzugeben ist. Von den Teilnehmern können zusätzliche hier nicht angeführte Themen eingebracht werden. Die endgültige Themenliste wird in der Vorbesprechung erarbeitet. Eine Teilnahme ist nur im Zusammenhang mit einem Referat möglich. Für die Benotung wird neben der schriftlichen Arbeit das Referat und die Diskussionsteilnahme herangezogen.

    Vorbesprechung: 2. Oktober 2007.